Gesicherter Beginn des Um- und Neubaus unserer Schule

Auf der Facebook-Seite der Landeshauptstadt Erfurt ist ein Bericht über die Übergabe der Fördermittel für den Neu- und Umbau unserer Schule zu finden. Gelangen Sie unter folgendem Link zu diesem Bericht, bei dem auch ein Interview mit Bauministerin Birgit Keller und Schulleiter Thomas Stalzer eingespielt wird.

https://www.facebook.com/StadtErfurt/videos/316557849073860/

Erfurt: Schulstandort Hochheim wird ausgebaut

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Bauministerin Birgit Keller, Schulleiter Thomas Stalzer und Erfurts Beigeordnete Kathrin Hoyer bei der Fördermittelübergabe. Foto: Redaktion

Autor: KB | Datum: 22.11.2018

Gute Nachrichten für den Schulstandort Erfurt Hochheim: Der geplante Neubau für die Grundschule kann kommen. Das Land hat heute den Fördermittelbescheid über 2,5 Millionen Euro übergeben. Laut Bauministerin Birgit Keller soll der barrierefreie Neubau zwölf Klassen- und zwei Horträume sowie einen Werkraum bekommen.

Schulleiter Thomas Stalzer sprach heute von einer zweiten Geburtsstunde. Denn vor sieben Jahren sollte die Regelschule in Hochheim geschlossen werden, um für die Grundschule Platz zu schaffen. Damals waren unter anderem Schüler, Eltern und Lehrer auf die Barrikaden gegangen. Mit der Gründung einer Gemeinschaftsschule von Klasse eins bis zwölf wurde der Fortbestand der Hochheimer Schule gesichert. Derzeit lernen hier 370 Schüler – in Zukunft könnten es über 700 sein. Damit es dann keinen Platzmangel gibt, soll es noch einen zweiten Neubau für die gymnasiale Oberstufe geben. Zudem muss auch die Sporthalle vergrößert werden.

Im Frühjahr soll aber erst mal der Spatenstich für den Grundschulneubau gesetzt werden – die Gesamtkosten belaufen sich auf gut vier Millionen Euro.

Quelle: https://www.antennethueringen.de/nachrichten/schulstandort-hochheim-wird-ausgebaut-639496.php vom 23.11.2018

Hier finden Sie noch weitergehende Informationen:

Land fördert Ausbau von Erfurter Gemeinschaftsschule mit 2,5 Mio. Euro

Bauministerin Keller übergibt Fördermittel für ersten Bauabschnitt an Beigeordnete Hoyer

„In Bildung zu investieren zahlt sich langfristig aus. Gute Schulen brauchen zeitgemäße und attraktive Lernbedingungen. Hierfür benötigen wir neben qualifizierten Lehrern und guten pädagogischen Konzepten auch attraktive Schulgebäude“, sagte heute Infrastrukturministerin Birgit Keller in Erfurt bei der Übergabe eines Fördermittelbescheids über knapp 2,5 Millionen Euro zum Ausbau der Gemeinschaftsschule „Steigerblick“ an die Beigeordnete Kathrin Hoyer. „Die Schulbauförderung ist deshalb ein zentrales Anliegen dieser Landesregierung. Darum haben wir bereits zu Beginn der Legislaturperiode unser Schulinvestitionsprogramm über 150 Millionen Euro auf den Weg gebracht, um den erheblichen Sanierungsstau an Thüringens Schulen schrittweise abzubauen.“

Die im Vorjahr aus einer zweizügigen Grundschule und einer einzügigen Regelschule entstandene Gemeinschaftsschule in Erfurt-Hochheim soll künftig mit drei Klassen pro Jahrgang fortgeführt werden. Hierzu ist ein Ausbau des Schulstandortes erforderlich. In einem 1. Bauabschnitt soll nun von Frühjahr 2019 bis Frühjahr 2020 ein dreigeschossiger Systembau zur Erweiterung des Grundschulteils für über vier Millionen Euro errichtet werden. Es entstehen durch zwölf Klassenräume, einen Werkraum und zwei Horträume 288 neue Schülerplätze. Der Neubau wird barrierefrei ausgeführt.
Die Stadt Erfurt erhält im November noch zwei weitere Zuwendungsbescheide über jeweils 1,1 Millionen Euro. Das Geld wird für die Generalsanierung der Sportschulhallen der „Ulrich-von-Hutten-Schule“ (Regelschule 7) und der „Grundschule am Kleinen Herrenberg“ (Grundschule 3) eingesetzt.
„Mit dem 2015 gestarteten Investitionsprogramm über 150 Mio. Euro haben wir Schwung in die Sanierung der Thüringer Schulen gebracht“, so Keller weiter. „Aufgrund des erheblichen Investitionsbedarfs an den Schulgebäuden im Freistaat wollen wir unser zunächst auf fünf Jahre angelegtes Programm auch in der kommenden Legislaturperiode fortsetzen. Mittlerweile hat auch die Bundesregierung die Notwendigkeit von Schulinvestitionen erkannt und weitere 80 Mio. Euro für Schulen in Thüringen bereitgestellt. Mit den ebenfalls erhöhten pauschalen Zuweisungen des Landes stehen so allein im Doppelhaushalt 2018/19 insgesamt 240 Mio. Euro zur Verfügung. Das ist das größte Schulinvestitionsprogramm in der Geschichte unseres Landes.“
„Insbesondere der barrierefreie Ausbau unserer Schulgebäude ist dringend notwendig, wenn künftig noch viel mehr Kinder und Jugendliche inklusiv beschult werden“, stellte die Ministerin fest. „Dies entspricht auch dem Leitbild der Gemeinschaftsschule „Steigerblick“, die ‚jedem Schüler die Chance bieten will, den Schulabschluss zu erreichen, der seiner Begabung, seiner Leistungsfähigkeit und seinem Leistungswillen entspricht‘. Darüber hinaus stieg die Schülerzahl der allgemein bildenden Schulen der Stadt Erfurt in den letzten Jahren kontinuierlich an. In den kommenden Jahren benötigt die Stadt darum neue Schülerplätze und zeitgemäße Schulen. Daher freue ich mich heute, dass der Freistaat Thüringen die Stadt bei diesem wichtigen Vorhaben finanziell unterstützen kann. Ich bin mir sicher, dass die beigesteuerten 2,5 Mio. Euro gut angelegtes Geld sind.“
Erfurts Beigeordnete Kathrin Hoyer sieht die Übergabe des Fördermittelbescheides als Startschuss für die bauliche Zukunft der Schule. „In drei Bauabschnitten soll der Schulstandort sukzessive erweitert werden, um später etwa 700 Schülern eine schulische Heimat zu bieten. Damit wird der politische Wille umgesetzt, die Schule in eine zukunftsfähige moderne Bildungseinrichtung zu verwandeln.“

Derzeit besuchen 370 Mädchen und Jungen die Gemeinschaftsschule. Eine jährliche Erweiterung um mindestens ein bis zwei Klassen pro Jahr ist bei dem derzeitigen Zulauf zu erwarten, denn die Gemeinschaftsschule besuchen nicht nur die Kinder und Jugendlichen aus Hochheim. Sie ist ein Schulzentrum im Erfurter Süd-Westen für neun Ortschaften mit allen Abschlüssen. Ab der 5. Klasse können auch Schülerinnen und Schüler aus den benachbarten Grundschulen in Möbisburg und Im Gebreite hier ihr Abitur, den Realschul- bzw. den Hauptschulabschluss ablegen, ohne den langen und zeitintensiven Weg in die Stadtgymnasien auf sich zu nehmen.

Hintergrund:

Die Auswahl der geförderten Objekte im Schulbauinvestitionsprogramm erfolgt auf Grundlage der Schulbauförderrichtlinie. Mit ihr werden die Fördermittel zielgenau und nachhaltig eingesetzt. So müssen die Antragsteller nachweisen, dass auch im demografischen Wandel die Schulen bei Neubauten 25 Jahre und bei Sanierungen für die kommenden 15 Jahre ausgelastet sein werden. Ferner sollen die Schulen durch die Sanierung barrierefrei werden, um eine inklusive Beschulung zu ermöglichen. Gefördert werden Sanierung, Umbau, Erweiterung und Neubau von Schulgebäuden und Schulsporthallen.

Quelle: https://www.thueringen.de/th9/tmil/presse/pm/107916/index.aspx vom 23.11.2018